... von Werner Heine

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Rutschpartie mit Hindernissen

Also, auch ich kam eines Tages nach der Nachtschicht auf die Idee, die Rutsche ab der 8. Etage zu benutzen. Ich hatte mir schon vorher eine Pappe, die Matten waren zu langsam, besorgt. Legte also die Pappe in die Rutsche und mich wie ein Schlittenfahrer mit dem Kopf nach vorn darauf. Das Problem setzte ab der 6.Etage ein und nahm seinen Lauf. Plötzlich rutschte ich nur noch auf meiner schönen Luftwaffenuniform den Rest der Rutsche bis ans bittere Ende hinab. Das Gelächter und Gefrotzel klinkt mir noch heute in den Ohren. In der Kaserne angekommen, ging ich zum Spieß und meldete mich zum Erhalt eines Bekleidungstausch-Scheines. Unser Spieß Hfw Dierks lachte erstmal, denn die Uniform war vorn nicht mehr blau, sondern grau!! Tauschschein erhalten und den Spott der Kameraden auch!!

 

Alarm mit Konsequenzen

Auch bin ich mit meiner Sirene unangenehm aufgefallen. Eines Morgens, kurz vor der Abfahrt des Busses zur Tagschicht, stellte ich mich unten ins Treppenhaus, dort wo die Kameraden der folgenden Nachtschicht noch schliefen und gab mein bestes!! Dann aber haste was kannste zum Bus, puh nicht erwischt worden!! Kurz vor Ende unserer Schicht, kam Horst Schunk, um mir mitzuteilen, dass die Kameraden, die ich ja so fröhlich geweckt hatte, auf Rache ausharren!! Ich sollte also rechtzeitig die Kurve kratzen und mich im Schlaf- und Essensblock verstecken. Gesagt getan, der Bus kam an und die Kameraden stürmten den Turm, die 10.Etage, die Räume, aber Werner war nicht da. Der saß im ersten Bus, Richtung Osterode, puh, wieder Glück gehabt. Aber wie das so ist, die Rache holte mich bei einem Selbstschutzlehrgang dann doch noch ein. Ich wurde nach der Feuerlöschübung festgehalten ( 3 Mann ) und geduscht!! Ha ha, fand ich, von oben bis unten und bis auf die Haut nass, gar nicht witzig!!  

Als ich 1984 eine vierwöchige Reserveübung hatte, Einsatz auch im Turm, durfte ich die Sirene vor einem Unterricht im Flur des Sektorgebäudes noch einmal anstimmen!! 

 

Hfw Gorny und sein Handycap

Am Anfang meiner Turmzeit war Hfw Gorny noch Schichtleiter. Kamerad Uffmann und ich kamen auf die Idee, da Hfw Gorny nicht sehr groß war, seinen Holzstuhl ( war zu der Zeit noch so ) an den hinteren Beinen etwas zu verlängern ( leichte Schräglage nach vorn ). Gesagt getan. Als Hfw Gorny zum Dienst erschien, war unser Werk vollbracht. Wir beide ( Uffi und ich ) machten uns dünne, in die kleine Kantine im Turm. Als Hfw Gorny mehrmals auf seinem Stuhl ins Rutschen kam, sah er die Bescherung! 

Also, den oder die Schuldigen ausfindig machen. Da außer uns, alle anwesend waren, war ihm klar, wer die Stuhlverlängerer sein könnten. Laut rufend und suchend rannte er durch alle Räume. Da wir nicht da waren, Anruf in der Kantine. Uffmann und Heine sofort in die Einsatzetage ! Wir also in den Fahrstuhl und nach oben. An der Fahrstuhltür in unserer Etage wurden wir schon erwartet. Strafe: Runde Kaffe und die nächste Totenwache von 2 bis 4 Uhr !! Aber Spaß hatten wir alle trotzdem. Schade, dass wir das Gesicht von Hfw Gorny bei seiner Rutscherei nicht gesehen hatten!!!!!  

 

Werner Heine war von 1973 – 1978  auf dem Stöberhai.

Bin nach meiner Grundi in Budel (04.71 -06.71) nach Osnabrück ( 06/71-10/71 ).Ab 10/71-02/72 in Göttingen, ZBV in der Fahrbereitschaft. Dann auf dem Stöberhai. Mein erster Einsatz in der WG 1 war 1973 bei Hfw.Gorny, Horst Schunck und Gerd Porath usw.!! War dann auf verschiedenen Lehrgängen und habe 1974 einen Monat ( 03/74-04/74 )wegen Umbaumassnahmen in unserem Turm,  im Sektor E, Wunsiedel ( Schneeberg ) ,mit anderen Kameraden unseren Auftrag durchgeführt.

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